Spielbericht SSV I : AC Italia I 17.3.2013

19. Spieltag: SSV Erkrath– AC Italia Hilden 2 : 0 (1 : 0)


Einen ganz wichtigen Dreier konnte der SSV Erkrath gegen den akut abstiegsgefährdeten AC Italia Hilden verbuchen. Nach drei Niederlagen in Folge merkte man der Truppe eine gewisse Verunsicherung an und das Hauptaugenmerk lag auf einer stabilen Defensive. So waren die Gäste zwar spielerisch überlegen, zwingend wurde es in der ersten Hälfte aber äußerst selten. Die erste gute Chance ergab sich für die Gäste nach einem Freistoß, der das Ziel knapp verfehlte (14.). Der SSV kam vorne gegen eine unsicher wirkende Italia-Abwehr auch nicht recht zum Zuge. Dennoch nutzte man die erste „halbe“ Chance zur Führung. Ein Freistoß von Marc Fritsch wurde am 16er geblockt, den Nachschuss nahm Daniel Müller aus 18 Metern volley. Auch wenn der Ball noch einmal tückisch aufsetzte, war er doch eigentlich haltbar. Aber der Gästekeeper konnte den Einschlag zum 1:0 (17.) nicht verhindern. Nur vier Minuten später hatten die Hausherren Glück, als Marc Fritsch in höchster Not einen Schritt zu spät kam und seinen Gegenspieler im Strafraum foulte. Es folgte der fällige Pfiff, allerdings legte der Unparteiische das Vergehen auf die Strafraumgrenze und verweigerte den Gästen einen berechtigen Elfmeter. In der Folge blieb vieles Stückwerk, was beide Mannschaften präsentierten. Dem SSV fiel in der Offensive nicht viel ein, auch wenn es hin und wieder gute Ansätze gab. Einen erfolgreichen Abschluss gab es vor der Pause nicht mehr. Auf der Gegenseite war es ähnlich. Die Itterstädter versuchten immer wieder in den Strafraum zu kombinieren, wurden in der Regel aber von der gut organisierten Defensive der Erkrather gebremst. Es blieb zur Pause bei der knappen Führung.

Nach dem Wechsel erhöhten die Hildener den Druck. Zwar verbuchte der SSV in Folge eines Freistoßes von Marc Fritsch, die erste Chance (49.) – das Leder folg knapp über das Tor – doch waren es die Gäste, die jetzt den SSV in der eigenen Hälfte festschnürten. Nach einer Ecke machte Denis Esser mit einem Reflex bei einem Kopfball die wohl beste Chance der Hildener zunichte (50.). Doch Italia setzte nach und kam zu guten Einschussgelegenheiten. Wurde der agile Italia-Stürmer in der 56. Minute nach feinem Solo noch im letzten Moment geblockt, musste Denis Esser nur zwei Minuten gegen den erneut frei stehenden Spieler mit einer guten Parade retten. Und wiederum eine Minute später schoss ein Spieler aus der Drehung am Tor vorbei, der zweite Ball landete auf dem Kopf eines freistehenden Spielers, der das Leder aber am Tor von Denis Esser vorbeiköpfte (59.). In der Folge stabilisierten sich die Hausherren wieder etwas und hielten dem Druck besser stand. Den Gästen lief die Zeit davon und zudem gingen auch die Ideen aus. Der SSV versuchte sich im Kontern, war hierbei aber kaum Imstande den Ball in der Offensive zu sichern. Erst mit der Einwechselung des eigentlich angeschlagenen Patrick Schmidt stabilisierte sich auch die Mannschaft richtig. Die Entscheidung fiel in der Endphase der Partie. In der 80. Minute sah ein eingewechselter Italia-Spieler nach einer Tätlichkeit die rote Karte, was den Willen der Gäste noch nicht brach. Vier Minuten später aber dann die Entscheidung. Ein Freistoß durch Patrick Schmidt von der rechten Seite konnte nur unzulänglich geklärt werden. Dennis Kriegel nahm das Leder aus vollem Lauf und zimmerte den Ball aus gut 18 Metern in den Winkel. Das vielumjubelte 2:0 (84.) bedeutete die Vorentscheidung. In den letzten Minuten passierte außer einer gelb-roten Karte gegen einen weiteren Gäste-Akteur nicht mehr fiel.

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber der SSV spielte diszipliniert und überzeugte über weite Strecken kämpferisch. Natürlich hatte man Glück bei dem nicht gegebenen Elfmeter, aber in den Vorwochen war man häufig selbst der Benachteiligte, so dass man diese Entscheidung gerne so annahm. Mit dem Sieg dürfte das Selbstvertrauen ein Stück weit zurück sein, so dass man selbstbewusst nach Urdenbach fahren kann, um von dort zumindest einen Zähler mitzunehmen.

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Admin

Nachholspiel bei Sportfreunde Gerresheim

Nachholspiel: Sportfreunde Gerresheim – SSV Erkrath 4 : 1 (3 : 0)

Mit einer 1:4 Niederlage im Gepäck kam der SSV aus Gerresheim wieder. Eine verdiente, wenn auch vollkommen unnötige Niederlage – aber der Reihe nach.

Der SSV begann recht ordentlich und machte in den ersten 10 Minuten einen guten Eindruck. Doch mit dem ersten ernsthaften Angriff gingen die Gastgeber in Führung. Deren Spielmacher wurde im Strafraum angespielt und konnte den Ball dort einige Sekunden halten, ohne ernsthaft unter Druck zu geraten. Seine Ablage beförderte ein Spieler aus gut 14 Metern zum 1:0 (10.) in die Maschen. Das Tor beflügelte die Gerresheimer und verunsicherte die SSV Defensive ungewöhnlich stark. Mit ihren schnellen Leuten setzten die Hausherren die Abwehr und das defensive Mittelfeld derart unter Druck, dass dort viele Fehler unterliefen. Nach einer viertel Stunde stand es bereits 2:0 (15.). Ein Ballverlust und der folgende Angriff wurden durch Dominik Esser per Foulspiel unterbunden. Der Freistoß segelte in den Strafraum, wo ein Spieler unbedrängt per Kopf verlängerte. Dort brauchte der Gerresheimer Spieler den Ball nur noch aus Nahdistanz über die Linie drücken. Die Gästespieler waren in dieser Situation nicht mehr als schlechte Statisten. In dieser Phase hätte der SSV bereits untergehen können. Nur eine Minute später rettete Denis Esser mit einer guten Parade, nachdem der Ball wieder zu schnell verloren wurde. Und nach 20 Minuten leisteten sich Dominik Esser und Thomas Mau einen Abstimmungsfehler, der beinahe bestraft worden wäre, aber Denis Esser konnte erneut retten.

Nach gut einer halben Stunde fing sich der SSV und kämpfte sich in die Partie. Aber in dieser Phase bekam man schnell den Eindruck, dass es heute auch nicht sein sollte, denn vorne erarbeitete man sich Chancen, machte in den entscheidenden Situationen aber einiges falsch. So war es Marc Fritsch, der nach einer Ecke von Daniel Müller frei am zweiten Pfosten an den Ball kam. Er war aber zu überrascht, so dass der Ball von seinem Bein ins Toraus sprang. Auf der Gegenseite rettete erneut Esser bei einem scharf geschossenen Eckball für seine Farben. Vorne köpfte Philip Hahn einen Freistoß von Marc Fritsch aus guter Position klar neben das Tor. Und wenig später segelte eine Flanke Richtung zweiten Pfosten, die Daniel Hagemann erreicht hätte, wenn Philip Hahn das Leder nicht noch per Kopf unglücklich verlängert hätte. Auf der anderen Seite wiederum machten es die Sportfreunde, wenn auch etwas glücklich, besser. Ein Konter über die linke Seite wurde bis zur Grundlinie durchgespielt. Die Flanke senkte sich über Keeper Esser an den Innenpfosten. Von dort sprang der Ball an das Bein des verdutzten Erkrather Schlussmann und dann ins Tor zum 3:0 (35.). Bis zur Pause mühte sich der SSV vergeblich um den Anschluss, wählte aber, wie bereits erwähnt, immer die falsche Option. Wenn ein Pass besser gewesen wäre, wurde geschossen – oder eben anders rum.

Nach dem Wechsel hatten sich die Gäste noch nicht aufgegeben. Dies zeigte sich in den ersten fünf Minuten mit zwei Torabschlüssen von Kevin Esser und Philip Hahn. Doch erneut waren es die Hausherren, die das Tor trafen. Ein Spieler erarbeitete sich in halblinker Position einen Freistoß. Dieser landete aus gut 18 Metern zum 4:0 (50.) im Torwarteck. Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Dennoch kam noch einmal Schwung in die Partie, als Kevin Esser nach einem langen Ball seines Bruders Dominik Esser der Abwehr enteilte und auf 4:1 (63.) verkürzte. Durch diesen Anschlusstreffer beflügelt kämpfte der SSV noch einmal. Nur drei Minuten später war Patrick Schmidt frei durch, verfehlte das Ziel aus 16 Metern denkbar knapp. Von den Hausherren kam nun nichts mehr und die Gäste schnürten die Gerresheimer in deren Hälfte ein. Aber an diesem Tag sollte es einfach auch nicht sein. Viele Bälle segelten in den Strafraum, wurden in der Regel aber immer wieder geklärt, oder aber die Gäste stellten sich zu umständlich an. Ein Handspiel auf der Linie ahndete der Unparteiische nicht, dafür einen Zweikampf mit Philip Hahn, bei dem der Stürmer zu Boden ging– es roch stark nach Konzessionsentscheidung. Den fälligen Elfmeter ballerte Kevin Esser aber an die Latte (85.). Vorher hatte Dominik Esser ziemlich freistehend am zweiten Pfosten eine Ecke nur knapp verpasst (84.). Es ging im Minutentakt weiter, die Gäste forderten einen weiteren Elfmeter, der aber nicht gegeben wurde. Aber es sollte kein Tor mehr fallen.

Chancen hatte man wieder einige, selbst in einer eher schwachen ersten Hälfte. Gepaart mit den Abwehrfehlern war man heute aber aufgrund der schlechten Chancenverwertung aber deutlich unterlegen. Positiv, dass die Mannschaft trotz des hohen Rückstandes bis zum Schluss kämpfte. Nach zwei Niederlagen geht es nun zu einem Topfavoriten der Liga – SV Oberbilk. Dort wird man nur eine Chance haben, wenn die Abspielfehler abgestellt werden und vorne die sich gebenden Gelegenheiten auch genutzt werden.

Es spielten: Denis Esser, Andre Weingarten, Thomas Mau, Dominik Esser, Marc Fritsch, Patrick Schmidt, Daniel Hagemann, Matthias Klomfass (65. Tim Hagemann), Daniel Müller (65. Dennis Gurok), Philip Hahn, Kevin Esse

Unsere Erste gegen den VFB 03 Hilden am Sonntag den 3.3.2013

17. Spieltag: SSV Erkrath – VFB Hilden 03 II 0 : 1 (0 : 0)

In einer umkämpften Partie musste sich der SSV Erkrath erst in den Schlussminuten mit 0:1 geschlagen geben.

Die Partie begann mit einem Knall und wäre damit fast beendet gewesen. Ein Hildener Spieler schoss mit dem ersten langen Ball des Spiels dem Unparteiischen an den Hinterkopf, so dass dieser zunächst ein wenig benommen war und die Partie mit einiger Verspätung fortgesetzt werden konnte. Nach dem eigentlichen Beginn sahen die Zuschauer ausgeglichene Spielanteile. Die Hildener besaßen leichte, spielerische Vorteile. Dies vermochte der SSV über Einsatz und Kampf auszugleichen und das Spiel somit offen zu gestalten. So waren es die Hausherren, die die ersten Chancen auf ihrer Seite hatten. Kevin Esser war nach Zuspiel von Marc Fritsch enteilt, seinen Schuss parierte der Hildener Keeper zur Ecke. Diese, getreten von Fritsch, landete punktgenau auf dem Kopf von Kevin Esser, der seine zweite gute Einschussmöglichkeit vergab und direkt in die Arme des Schlussmannes köpfte. Auf der Gegenseite nutzen die Gäste ein Missverständnis von Marc Fritsch und Thomas Mau aus, um ihre erste gute Gelegenheit zu verbuchen. Denis Esser konnte gegen den einschussbereiten Hildener mit einer Parade den Rückstand verhindern (6.). Wiederum eine Minute später deckte Patrick Schmidt die schwächen in der Defensive der Itterstädter auf, seine Volleyschuss parierte der Gästekeeper aber souverän.

Nach dem wilden Beginn beruhigte sich das Spielgeschehen ein wenig. Insgesamt litt der Spielfluss an der ruppigen Spielweise beider Mannschaften und zahlreicher Unterbrechungen. Während die Gäste dies kaum zu nutzen wussten und nur ein paar Schüsse abgaben, die ihr Ziel deutlich verfehlten, hatte der SSV gerade bei ruhenden Bällen gute Einschussmöglichkeiten. In der 35. Minute gelangte ein Freistoß über Umwege bei Marc Fritsch, der mit einem Schuss aus der Drehung den Keeper der Gäste zu einer Glanzparade zwang. Drei Minuten später landete ein Eckball auf dem Kopf von Dominik Esser, der völlig unbedrängt über das Tor köpfte. Zwei Minuten vor der Pause nutze Daniel Müller einen zu kurz geklärten Ball der Gäste für einen fulminanten Volleyschuss aus 18 Metern, der leider nur an der Latte landete. Noch vor der Pause dann die entscheidende Szene des Spiels. Der bereits gelb verwarnte Kevin Esser holte sich für ein unnötiges, absichtliches Handspiel die gelb-rote Karte (44.) ab und der SSV musste die zweite Hälfte in Unterzahl über die Runden bringen.

Nach dem Wechsel erhöhten die Gäste folgerichtig den Druck. Über weite Strecken stellten sich die Hildener dabei aber recht ungeschickt an und nutzten die sich bietenden Räume kaum aus. So gelang es dem SSV immer wieder Angriffe zu unterbinden. Folgerichtig versuchten es die Gäste weiterhin mit Schüssen aus der zweiten Reihe, gerade nach zu kurz geklärten Ecken oder Freistößen durch die Erkrather. Doch in den meisten Fällen verfehlten die Hildener das Ziel deutlich. In der 62. Minute aber wäre Denis Esser wohl geschlagen gewesen, als sich ein Volley-Schuss – vergleichbar zu Daniel Müllers Versuch in Hälfte eins– nur an die Latte klatschte. Die Partie verstrich in der Folge ohne nennenswerte Höhepunkte. Der SSV versuchte in der Offensive hin und wieder über Konter gefährlich zu werden. Und fast hätte der eingewechselte Fabian Schmitz einen dieser Angriffe erfolgreich abgeschlossen. Leider war zu überrascht uns sein Schussversuch mit rechts eindeutig zu schwach, um ernsthaft Gefahr darzustellen. Als sich alle bereits schon auf ein 0:0 eingestellt hatten doch noch der glückliche Siegtreffer der Gäste. Der SSV klärte einen Ball nur unzureichend zentral vor das Tor, wo ein Hildener goldrichtig stand und den Ball aus gut 17 Metern per Dropkick unhaltbar zum 0:1 (89.) in die Maschen. Darauf konnten die Gastgeber auch nicht mehr mit einer Schlussoffensive reagieren, da der Unparteiische ziemlich pünktlich abpfiff.

Ein Punkt hätte der SSV verdient gehabt. Vor allem, wenn man die Chancen der ersten Hälfte sieht. Unter dem Strich aber war die gelb-rote Karte der Knackpunkt. Ansonsten kann man der Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen. Und lange Zeit die Partie zu verarbeiten hat der SSV auch nicht, geht es doch bereits morgen (Dienstag) mit dem Nachholspiel bei den Sportfreunden aus Gerresheim weiter.

Zu guter Letzt wünschen wir dem Hildener Spieler Severin Mai, der mit akuten Kreislaufproblemen nach dem Spiel mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht worden ist, alles Gute und eine baldige Genesung.

Es spielten: Denis Esser, Dominik Esser, Andre Weingarten, Thomas Mau, Daniel Hagemann, Dennis Kriegel (60. Matthias Klomfass), Patrick Schmidt, Marc Fritsch, Daniel Müller, Kevin Esser, Philip Hahn (76. Fabian Schmitz

Link You Tube:

http://www.youtube.com/watch?v=ZpfeZN64a6A

Hinweis vom Admin

In den letzten Wochen haben sich viele für den SSV Blog angemeldet was uns sehr freut. Dieser Blog ist natürlich nicht nur zum lesen sondern auch zum schreiben da. Also…. los geht’s!